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Verwaltungsgemeinschaft Obermichelbach-Tuchenbach  |  E-Mail: info@vg-obermichelbach-tuchenbach.de  |  Online: http://www.vg-obermichelbach-tuchenbach.de

Was ist nach einer Bestattung bezüglich der Gräber zu beachten?

Friedhof Obermichelbach

Grabpflege

Jedes Grab ist spätestens sechs Monate nach der Beisetzung würdig herzurichten, gärtnerisch anzulegen und in diesem Zustand zu erhalten. Grabbeete dürfen nicht höher  als  20  cm  sein. Die Anlegung von Grabhügeln ist nicht gestattet. Die Wege zwischen den Gräbern müssen naturbelassen bleiben.

 

Zur Bepflanzung der Grabstätten  sind  nur geeignete Gewächse zu verwenden, welche die benachbarten Gräber und  Anpflanzungen  nicht  beeinträchtigen.

Das Anpflanzen andauernder Gehölze (Zwergsträucher, strauch- oder  baumartige Pflanzen) auf den Gräbern ist erlaubt, die Höhe der Pflanze darf die Höhe des Grabsteines nicht überragen.

 

Die Gehölze auf und neben den Gräbern gehen in das Eigentum der Gemeinde über.

 

Verwelkte Blumen und Kränze  usw.  sind von den Grabstätten zu entfernen und an den dafür vorgesehenen Plätzen abzulagern.

 

Kunststoffe und sonstige nicht verrottbare Werkstoffe dürfen in sämtlichen Produkten der  Trauerfloristik,  insbesondere  in Kränzen, Trauergebinden, Trauergestecken, im Grabschmuck und bei Grabeinfassungen  sowie  bei Pflanzenzuchtbehältern,  die  an  der  Pflanze  verbleiben,  nicht verwendet werden. Ausgenommen sind Grabvasen, Markierungszeichen und Gießkannen.

Särge, Sargausstattungen und Sargabdichtungen dürfen nicht aus Kunststoffen oder sonstigen nicht verrottbaren Werkstoffen hergestellt sein. § 20 Bestattungsverordnung bleibt unberührt.

 

Chemische Mittel und Salze dürfen zur Bekämpfung von Unkraut oder  unerwünschtem  Aufwuchs  nicht  verwendet  werden. Schädlinge und Krankheiten an Pflanzen dürfen nur mittels zugelassener Pflanzenschutzmittel (gem. § 2 Abs. 1, Nr. 9, Pflanzenschutzgesetz vom 15.09.1986, BGBL. I S.1505, in der jeweils günstigen Fassung) und von Personen bekämpft werden, die den Sachkundenachweis nach § 1 und § 2 Pflanzenschutzsachkundeverordnung erbringen können.

 

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist auf jeweils betroffene Grabflächen zu beschränken.

 

Bei der Pflege und  beim  Abräumen von Gräbern sind Abfälle entsprechend den von der Gemeinde getroffenen Anordnungen und  bereitgestellten  Einrichtungen zu trennen und zu beseitigen. Verpackungs- und Transportmaterial, wie  z.B.  Kunststoffsäcke für Erde oder Torf, Styroporpaletten, Blumentöpfe u.ä., das zur Durchführung einer Grabpflege in den Friedhof gebracht wird, ist wieder mit zurück zunehmen.

 

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