Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Verwaltungsgemeinschaft Obermichelbach-Tuchenbach  |  E-Mail: info@vg-obermichelbach-tuchenbach.de  |  Online: http://www.vg-obermichelbach-tuchenbach.de

Gemeinderatssitzung am 23.02.2015

Niederschrift

Bericht über die 15. Sitzung des Gemeinderates Obermichelbach am 23.02.2015

 

Konzeptvorstellung Bike-Park

Die beiden Vorsitzenden des Jugendparlaments stellen dem Gemeinderat ihre Präsentation zur Verwirklichung eines Bike Parks vor. Es werden verschiedene Sprünge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gezeigt. Die Gestaltung eines Bike-Parks in Obermichelbach hängt natürlich von der Größe der zur Verfügung stehenden Fläche ab. Die Jugendlichen bieten ihre Mitarbeit beim Bau bzw. Gestalten des Parks an.

 

 

Bild Bike-Park

 

Als Gründe für eine Realisierung eines solchen Bike Parks werden genannt:

  • Keine Freizeitangebote für Jugendliche in Obermichelbach
  • Weg nach Veitsbronn zu weit, gefährlich und zu zeitaufwendig
  • Treffpunkt für sämtliche Jugendliche
  • Gutes Sportangebot für heranwachsende Jugendliche neben Ballsportarten, wie Fußball, etc.
  • Würde das Image der Gemeinde verbessern

 

Der Jugendpfleger der Gemeinde Veitsbronn hat eine Aufstellung über erfolgte Maßnahmen der Gemeinde Veitsbronn für ihren Bike-Park mitgeteilt. Die Anlage in Veitsbronn soll zuzüglich Eigenleistungen ca. 16.000 € gekostet haben.

 

  • Jährliche TÜV-Prüfung erforderlich (212,42 € im Jahr) nur bei Holzeinbauten
  • Wöchentliche Kontrolle durch den Bauhof ca. 20 Std. im Jahr
  • Unterhaltsarbeiten durch den Bauhof (Mäh-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten) ca. 70 Std. im Jahr
  • Materialaufwendungen ca. 600 € im Jahr
  • Gestaltung der Bahn erfolgt durch die Nutzer. Eine Hütte für Werkzeug wurde aufgestellt.
  • Beschilderung im Winter „Bikepark geschlossen"
  • Absperrung im Winter durch Bauzaun
  • Beschilderung im Sommer mit Hinweis auf Nutzungsbedingungen
  • Baugenehmigung und Ausgleichsfläche waren für die Anlage erforderlich
  • Kommunale Haftpflichtversicherung erforderlich (253,76 € im Jahr - einschl. der Jugendarbeit)

 

Herr Zimmermann schlägt vor, dass die Verwaltung für dieses Vorhaben einen geeigneten Planer suchen soll. Um die Maßnahme in den Haushalt einbinden zu können, muss ein Kostenrahmen bekannt sein.

 

 

Bericht des Bürgermeisters

  • Letzte Woche fand ein Termin mit dem Planer für das FFW/Bauhof-Gebäude statt. Leider war der vorgelegt Plan nicht brauchbar, weil nur das Thema Feuerwehr betrachtet wurde. Es muss eine Planung für beide Nutzungen vorgelegt werden.

 

  • Sachstand Warnbake Untermichelbach: Es hat eine Kamerabefahrung stattgefunden, mit dem Ergebnis, dass das Rohr fast vollständig gebrochen ist. Es ist deshalb sinnvoll das Rohr auszutauschen. Die Bake muss allerdings bis zum Abschluss der Sanierung stehen bleiben.

 

  • Von Frau Bohn wurde beanstandet, dass der Gehweg in Untermichelbach uneben wäre. Nach einer Besichtigung wurde festgestellt, dass Absperrschieber teilweise schief im Gehweg liegen. Man wird sich mit den Betreibern in Verbindung setzen und um Korrektur bitten.

 

  • Ende Januar ging die Anfrage eines Windenergieanlagenbauers, bzgl. eines Standorts in Obermichelbach, ein. In der Gemeinde Obermichelbach sind drei Vorbehaltsgebiete im Regionalplan ausgewiesen. Die städtebauliche Planung hierfür wurde abgebrochen, wegen der 10 H-Regelung und der Ablehnung durch die Flugsicherung.

Laut Aussage des Windenergieanlagenbauers sollen sich mittlerweile die Probleme mit der Flugsicherung geklärt haben. Außerdem ist die Gemeinde nicht zur Einhaltung der 10 H-Regelung verpflichtet. Jetzt muss abgewartet werden, ob weiterhin ein Interesse am Standort Obermichelbach besteht.

 

  • Die bald fertiggestellte Aussegnungshalle wird in den ArchitekTouren 2015 aufgenommen. Sie finden in der letzten Juni-Woche statt und er freut sich über diese Auszeichnung. Die Einweihungsfeier für die Aussegnungshalle ist für den 26. April geplant.

 

 

Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage

Der Gemeinderat Obermichelbach erteilt sein Einvernehmen. Befreiungen und Ausnahmen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 6 „Pfefferloh1" werden erteilt. Eine Befreiung vom geforderten Rückhaltevolumen der Zisterne, von 1,5 m³ pro 100 m² Dachfläche, wird nicht erteilt.  Ein direkter Ablauf in die Rückhaltebecken muss noch technisch geklärt werden.

 

 

Bauvoranfrage zur Errichtung eines Zweifamilienhauses mit Garagen

Der Gemeinderat Obermichelbach stellt sein Einvernehmen zur vorliegenden Bauvoranfrage nicht in Aussicht. Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Landratsamt Fürth abzuklären, in welchem Umfang eine Änderung des B-Plans Rothenberg 1 Süd im Bereich der Fl. Nr. 807/7 und 807/8 möglich ist und sinnvoll erscheint.

 

 

Aussegnungshalle; Einrichtung und Ausstattungsgegenstände

Einrichtung; Beschluss

Herr Zimmermann ist der Meinung, dass erst Angebote von umliegenden Möbelhäusern eingeholt werden sollten. Eine Vergabe an den günstigsten Bieter wird abgelehnt. Es wird vorgeschlagen, dass die Verwaltung ein Vergleichsangebot von einem Möbelhaus einholt.

 

 

Aussegnungshalle; Einrichtung und Ausstattungsgegenstände

Ausstattungsgegenstände; Beschluss

Der Gemeinderat beschließt die Ausstattung der Aussegnungshalle mit einem Rednerpult und Kerzenständern, an den günstigsten Bieter, die Fa. Riedel aus Emskirchen zu vergeben. Der Bruttopreis beträgt 2.560,88 €.

 

 

Anfragen

Herr Höcherl möchte wissen wann die Arbeiten bei der Kläranlage in Untermichelbach beginnen. Antwort: Dies hängt von der Witterung ab, aber vereinbart war heute.

 

Herr Zimmermann hat verschiedene Fragen.

1.) Das Pflaster am neuen Dorfplatz weist Mängel auf. Es klappert und mittlerweile sind große Fugen entstanden. Die Lärmbelästigung für die Anwohner steigt. Antwort: Es wurde bereits über ein besseres Fugenmaterial nachgedacht. Man wird sich geeignete Maßnahmen überlegen.

 

2.) Er wurde zur Heizung in der Aussegnungshalle angesprochen. Wird ausschließlich über den Fußboden geheizt oder gibt es weitere Heizungen. Antwort: In der Halle gibt es eine Fußbodenheizung und in den Nebenräumen sind Heizkörper vorhanden.

 

Frau Schwarte wurde angesprochen, ob an der Einmündung zum Kriegenbrunner Weg eine Laterne angebracht werden kann. Antwort: Das ist möglich; allerdings sind die Kosten umlagepflichtig und wären von den direkten Anliegern zu bezahlen. Wenn sie sich dafür entscheiden, sollten sie einen entsprechenden Antrag stellen.

 

Frau Bauer fragt nach dem Sachstand PIK, bzgl. Änderung Bebauungsplan. Antwort: Die vorhandenen Verträge reichen im Moment; auch hinsichtlich des Budgets. Aber im Laufe des Jahres wird die Bebauungsplanänderung kommen und dann kann der eine oder andere Vertrag noch dazukommen.

 

Ende der Sitzung

 

 

drucken nach oben