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Verwaltungsgemeinschaft Obermichelbach-Tuchenbach  |  E-Mail: info@vg-obermichelbach-tuchenbach.de  |  Online: http://www.vg-obermichelbach-tuchenbach.de

Gemeinderatssitzung am 17.02.2014

Bericht

Bericht über die 99. Sitzung des Gemeinderates Obermichelbach vom 17.02.2014

 

Vor Beginn der Sitzung legt der Gemeinderat eine Gedenkminute für den verstorbenen Vater des Gemeinderatsmitglieds Jürgen Schenke ein.

 

Verabschiedung des ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieds Markus Forstner

Herr Jäger bedankt sich für die Mitarbeit des ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieds Markus Forstner und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

 

Neubesetzung der Ausschüsse; Beschlüsse

Bau-, Energie-, und Umweltausschuss:

Als Ersatz für den ausscheidenden Gemeinderat Markus Forstner wird Herr Michael Bauer eingesetzt. Daraus ergeben sich folgende Änderungen:

Vorsitzender

Partei

Stellvertreter

Partei

1. Bgm. Herbert Jäger

FW

2. Bgm. Ingrid Wendler-Aufrecht

GRÜNE

Mitglieder

Partei

Stellvertreter

Partei

Bernd Zimmermann

CSU

Maximilian Meier

CSU

Jürgen Schenke

CSU

Reinhard Pickel

CSU

Michael Bauer

CSU

Harald Deininger

CSU

Wolfgang Tiefel

FW

Hans Höcherl

FW

Herbert Schuhmann

FW

Peter Lämmermann

FW

Ulf Bittner

GRÜNE

Günther Lehner

SPD

 

Werkausschuss:

Als Ersatz für den ausscheidenden Gemeinderat Markus Forstner wird Herr Michael Bauer eingesetzt. Daraus ergeben sich folgende Änderungen:

Vorsitzender

Partei

Stellvertreter

Partei

1. Bgm. Herbert Jäger

FW

2. Bgm. Ingrid Wendler-Aufrecht

GRÜNE

Mitglieder

Partei

Stellvertreter

Partei

Bernd Zimmermann

CSU

Maximilian Meier

CSU

Jürgen Schenke

CSU

Reinhard Pickel

CSU

Michael Bauer

CSU

Harald Deininger

CSU

Wolfgang Tiefel

FW

Hans Höcherl

FW

Herbert Schuhmann

FW

Peter Lämmermann

FW

Ulf Bittner

GRÜNE

Günther Lehner

SPD

 

Kultur-, Bildung- und Sportausschuss:

Als Ersatz für den ausscheidenden Gemeinderat Markus Forstner wird Herr Michael Bauer eingesetzt. Daraus ergeben sich folgende Änderungen:

 

Vorsitzender

Partei

Stellvertreter

Partei

1. Bgm. Herbert Jäger

FW

2. Bgm. Ingrid Wendler-Aufrecht

GRÜNE

Mitglieder

Partei

Stellvertreter

Partei

Harald Deininger

CSU

Reinhard Pickel

CSU

Bernd Zimmermann

CSU

Michael Bauer

CSU

Maximilian Meier

CSU

Jürgen Schenke

CSU

Hans Höcherl

FW

Wolfgang Tiefel

FW

Peter Lämmermann

FW

Herbert Schuhmann

FW

Günther Lehner

SPD

Ulf Bittner

GRÜNE

 

Keine Änderungen ergeben sich beim Rechnungsprüfungsausschuss, der Gemeinschaftsve-rsammlung und in der Schulverbandsversammlung. Herr Bauer wird diese Funktionen bis zum Ende der Wahlperiode ausüben.

 

Genehmigung der Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 11.11.2013

Herr Deininger fragt in diesem Zusammenhang nach dem Bericht des Rechnungsprüfungs-ausschusses.  Laut Herr Jäger hat sich der Bericht in den Sitzungsunterlagen befunden, war beim Schreiben des Protokolls aber nicht mehr vorhanden. Sollte der Bericht nicht gefunden werden, muss eventuell der Rechnungsprüfungsausschuss erneut zusammentreten. (Anmerkung: Das Protokoll wurde zwischenzeitlich gefunden).

 

Herr Deininger bittet darum das Thema Archivierung als TOP auf die nächste Sitzung zu setzen.

 

Herr Jäger kündigt an, dass in Zukunft keine Originaldokumente in die Unterlagen gelangen werden.

 

Die Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 11.11.2013 wird ohne Einwände genehmigt und somit anerkannt.

 

Beantwortung von Anfragen der letzten Sitzung

Frau Bohn hat angefragt ob es bereits Zahlen zum Haushalt 2012 gibt. Laut Frau Morjan vom 11.02. liegen noch keine Daten zur Jahresrechnung 2012 vor.

 

Bericht des Bürgermeisters

Der Pächter der „Michelbacher Bürgerstuben" hat den Betrieb aufgegeben. Zuständig für die Vertragsabwicklung ist die Tucher AG.

 

Aufgrund eines Fehlers der Verwaltung ist es leider zu einem Missverständnis bei der Plakatierung gekommen. Nur die CSU hatte ein Schreiben bekommen, dass die Wahlplakate ab Freitag, 14.02.14 aufgestellt werden können. Die anderen Parteien waren entsprechend verärgert.

 

Herr Jäger plädiert dafür, dass sich der Gemeinderat in Zukunft über eine Begrenzung  der Wahlplakate im Gemeindegebiet einigt.

 

Letzte Woche hat eine Schulverbandssitzung stattgefunden. Thema waren bauliche Maßnahmen zur Einführung eines Ganztagesbetriebs in der Grundschule. Es wurden verschiedene Vorentwürfe von Architekten vorgestellt. Vorgeschlagen werden ein Anbau oder ein Umbau. Zum Zug kommt  das Arch. Büro Wirsching und Madinger.

 

Die Mensa wird im Bereich des Neubaus untergebracht. Der Zeitplan für den Beginn des Ganztagesbetriebs wird sich wegen der Umbaumaßnahmen auf das Schuljahr 2015/16 verschieben.

 

Gleichstrompassage Süd-Ost; Sachstand evtl. Beschluss

In der Bürgerversammlung am 12.02. wurde bereits über dieses Thema diskutiert. Am Tag zuvor wurde eine Resolution des Landkreises unterschrieben. Die Bürger konnten sich in den vorgelegten Listen eintragen und sich der Resolution anschließen.

Von 78 Teilnehmern haben 70 Personen unterschrieben. Die Bürger haben damit ein klares Signal gegeben, dass sie die Gleichstrompassage nicht wünschen.

Auch der Gemeinderat schließt sich der „Resolution des Landkreises Fürth und seiner Städte und Gemeinden gegen die Realisierung der Gleichstrompassage Süd-Ost" einstimmig an.

 

Neubau einer Aussegnungshalle; Vergaben

Es handelt sich um die zweite Ausschreibung. Die erste wurde im Herbst letzten Jahres wegen Kostenüberschreitung aufgehoben. Zur Erläuterung der Vergaben sind heute Herr Dürschinger und Herr Schönsteiner gekommen.

Herr Schuhmann möchte vorher einen Gesamtüberblick über die Kosten haben.

 

Vor zwei Jahren wurde eine Kostenberechnung aufgestellt mit einem Ergebnis von 362.793 € (Anmerkung: Nur reine Baukosten). Da in der Zwischenzeit Preissteigerungen bei den Angeboten Schlosser und Rohbau anfielen muss nun mit 389.465 € brutto gerechnet werden. Die Mehrkosten für die Putzarbeiten sind hier noch nicht enthalten.

 

Für den Außenputz hat Herr Dürschinger ein Muster dabei. Er hat sich eine grobe Struktur mit Kratzmuster vorgestellt. Der Putz soll vor allen Dingen im Innenbereich auch akustische Qualitäten haben.

 

Variante A:

Der vorgestellte Putz wird überall verwendet (innen und außen). Kosten insgesamt 50.000 € mit einem Mehrpreis zum Stampfbeton um ca. 28.000 € netto

 

Variante B:

Außen Kratzputz und im Innenbereich Glattputz. Mehrkosten ca. 14.000 € netto.

 

Für die Ausführung mit Stampfbeton wurden im Juni 2012 mit 37.500 € netto gerechnet.

Herr Zimmermann fragt nach der Möglichkeit im Außen- und Innenbereich einen glatten Putz aufzutragen. Die Kosten müssen heruntergefahren werden. Frau Wendler-Aufrecht plädiert für eine möglichst preisgünstige Ausführung. Herr Schenke könnte sich einen Kalkzementputz mit  anschließendem  Anstrich vorstellen.

 

Herr Jäger hätte sich eine Kostenberechnung mit Benennung der Endsumme gewünscht. Die letzte Aufstellung vom Juli 2012 schließt mit einer Summe vom 457.000 € brutto, einschließlich  aller Nebenkosten.

 

Mit den Mehrkosten für die heutigen Vergaben und den bereits bekannten Kostensteige-rungen liegt man jetzt schon bei einem Endergebnis von ca. 547.000 €, ohne Mehrkosten für die Putzarbeiten. Die Gemeinde kann und will sich deshalb keine Luxusausführung leisten. Herr Dürschinger soll dem Gemeinderat ein neues Muster vorlegen.

 

Er bittet den Gemeinderat, angesichts der Kostenentwicklung, grundsätzlich zu entscheiden ob die Aussegnungshalle so gebaut werden soll. Er plädiert für eine Zustimmung, erwartet aber, dass der Gemeinderat insgesamt dazu eine eindeutige Erklärung abgibt.

 

Herr Deininger findet den vorliegenden Entwurf gut und jetzt sollte man dazu auch stehen. Man sollte sich auf Gesamtkosten zu bewegen, die die Gemeinde tragen kann.

 

Nach Ansicht von Herrn Zimmermann sollte man auch bedenken, dass damals in einer Bürgerversammlung die Bürger eine Aussegnungshalle gewünscht und diesen Entwurf ausgewählt haben.

 

Für Frau Wendler-Aufrecht stellt sich die Frage nicht. Wichtig ist, dass die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben.

 

Der Gemeinderat ist sich darüber einig, Herrn Dürschinger mit einer Putz-Variante C (kostengünstige Lösung) zu beauftragen. Diese soll dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung vorgestellt werden.

 

Rohbauarbeiten

Der Gemeinderat Obermichelbach stimmt dem Vergabevorschlag des Architekturbüros Dürschinger zu. Die Rohbauarbeiten an der Aussegnungshalle werden an den preisgünstigsten Bieter, die Fa. Ulsenheimer Baugesellschaft mbH, 91586 Lichtenau, vergeben. Die Bruttoangebotssumme beträgt 227.685,72 €.

 

Schlosserarbeiten

Der Gemeinderat Obermichelbach stimmt dem Vergabevorschlag des Architekturbüros Dürschinger zu. Die Schlosserarbeiten an der Aussegnungshalle werden an den preisgünstigsten Bieter, die Fa. Grötzner Stahl-Metallbau GmbH, 91611 Lehrberg, vergeben. Die Bruttoangebotssumme beträgt 89.574,87 €.

 

Elektroinstallationsarbeiten

Der Gemeinderat Obermichelbach stimmt dem Vergabevorschlag des Planungsbüros Höller zu. Die Elektroinstallationsarbeiten an der Aussegnungshalle werden an den preisgünstigsten Bieter, die Fa. Meyer & Vögele Elektroanlagen GmbH, 90451 Nürnberg, vergeben. Die Bruttoangebotssumme beträgt 65.713,59 €.

 

Neubau einer Aussegnungshalle; Vergaben

Sanitärinstallationsarbeiten

Zum zweiten Mal gingen im Rahmen der beschränkten Ausschreibung keine Angebote ein. Nach der VOB kann jetzt eine freihändige Vergabe, z. B. an eine örtliche Firma, erfolgen. Möglichst sollte ein Pauschalbetrag vereinbart werden.

 

Erweiterung Friedhof; Vergabe der Planungsleistungen

Das Büro des Landschaftsarchitekten Tautorat hat ein Angebot für die Planung der Friedhofserweiterung abgegeben. Es soll auf der Planung des TeamBüro Markert LPF 1-4 aufbauen. Zugrunde liegen die anrechenbaren Kosten von netto € 367.000.

 

Der Planungsbereich umfasst den neuen Friedhofsbereich einschl. des Umfeldes der geplanten Aussegnungshalle und der Entsorgungsstation.

Herrn Zimmermann hätte sich mehr Angebote gewünscht, plädiert aber für die Vergabe. Auf die Nachfrage von Herrn Schenke, antwortet Herr Jäger, dass die Außenanlagen sowohl der Aussegnungshalle als auch der Friedhofserweiterung  beinhaltet sind.

 

Herr Schuhmann möchte wissen, ob bei der Wegeplanung auch die Wege zwischen den Grabreihen enthalten sind. Eine Detailplanung für die Grabreihen gibt es noch nicht, erwidert Herr Jäger. Enthalten sind der Pflasterweg um die Aussegnungshalle und ein wassergebundener Weg vom Eingang Kirchenweg zur Aussegnungshalle. Die Wegeplanung hängt von den Bestattungsformen ab, die nun im Zuge der Ausführungsplanung vom Gemeinderat festgelegt werden.

 

Laut Herrn Jäger sollen in dem Erweiterungsgebiet hauptsächlich alternative Bestattungsformen untergebracht werden. Für Erdbestattungen ist auch im alten Friedhofsteil noch Platz.

 

Die Friedhofserweiterung ist für einen langen Zeitraum vorgesehen, sagt Herrr Schenke. Es ist besser, nicht alles genau festzulegen, um flexibel bei der Änderung von Bestattungsformen zu sein.

 

Der Gemeinderat stimmt dem Honorarangebot des Landschaftsarchitekten Tautorat, Venusweg 11 in 90763 Fürth, zu. Das Angebot vom 30.01.2014 umfasst die Leistungsphasen 5 - 9 für die Friedhofserweiterung der Gemeinde Obermichelbach. Die Honorarsumme beträgt Brutto 50.886,35 €.

 

Rechenschaftsbericht Nachbarschaftshilfe

Frau Johanna Scheller berichtet über den Aufbau der Nachbarschaftshilfe.

 

Das Logo der Nachbarschaftshilfe bedeutet: Alle Gruppen oder Personen unter einem Dach sind miteinander unterwegs und füreinander da.

 

Die Nachbarschaftshilfe ist eine Kommunikationsplattform zwischen privaten Anbietern und verschiedenen Nachfragern.

 

Aus der 1. Familienkonferenz der Gemeinde Obermichelbach hat sich der Arbeitskreis Beratungs- und Hilfsangebote entwickelt. Vorangetrieben haben das vor allen Dingen Frauke Delatron und Sigrid Triebfürst. Man festgestellt, dass es wichtig ist einen festen Ansprechpartner zu haben. Um die Förderung hat sich die 2. Bgm. Ingrid Wendler-Aufrecht bemüht.

 

Mit einer Anlaufphase im September 2012 wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen ein Minijob bis Ende Mai 2014 gefördert. Dieses Projekt läuft unter dem Namen „Aufbau einer bürgerschaftlich organisierten Nachbarschaftshilfe für Senioren, Familien und Bedürftige." Seit dieser Zeit hat die Nachbarschaftshilfe ein Büro im Dorfgemeinschaftshaus, mit regelmäßigen Sprechzeiten.

 

Frau Scheller ist mittlerweile Ansprechpartnerin auf wichtigen Festen und Treffen in Obermichelbach und stellt eine Vernetzung zwischen Jugendtreff, Senioren, Vereinen und den Mitbürgern her.

 

Begegnungsmöglichkeiten wurden geschaffen mit dem Familienfrühstück. Es besteht seit 1 Jahr und findet sieben Mal im Jahr  statt und wird sehr gut angenommen. Das Projekt. „Urlaub ohne Koffer" kam leider letztes Jahr nicht zustande. Organisiert wurde die „Ehrenrunde", das Adventsfenster und Handarbeiten für Jedermann.

Projekte wurden angeregt wie „Lesekoch", Lesepaten, das offene Bücherregal, Patenschaften (Leihgroßeltern etc.), Schülercoaching, Ausbildung zum Familienpaten, Ausbildung zum Reiseassistent für körperbehinderte Menschen, Senior-expert-service für einen Dienst im Ausland.

An Privatleute wurde vermittelt: Babysitter, Gräber gießen, Betreuung von Haus und Garten, Winterdienst für die Urlaubszeit, Besuche und Unterhaltung für ältere, einsame Menschen, Haushaltshilfe für Gehbehinderte, Beratung altersgerechter Wohnung, Fragen zum Internet, Fahrt zum Arzt, Vermittlung bei Streitigkeiten unter Nachbarn

An Privatleute wurde vermittelt: Vorlesen in der Krippe, Kindergarten und im Hort, praktische Unterstützung in der Krippe, handwerkliche Tätigkeiten mit den Hortkindern, Gartengestaltung im Hort.

 

Nach ihren bisherigen Erfahrungen braucht es Zeit, bis die Angebote der Nachbarschaftshilfe richtig angenommen werden. Die Kosten der Nachbarschaftshilfe werden nicht durch eingegangene Spenden gedeckt.

 

Herr Jäger ist beeindruckt welche Vielzahl von Maßnahmen im Rahmen dieses Förderprogramms umgesetzt wurde. Das Förderprogramm  ist als Anschubfinanzierung gedacht. Nach seiner Ansicht sollte die Nachbarschaftshilfe fortgesetzt werden, um weiter zu wachsen. Die Kosten sollte die Gemeinde, im Sinne der Dorfgemeinschaft, tragen.

 

Herr Zimmermann findet dass die Nachbarschaftshilfe eine gute Sache ist. Das Team der Zwetschgerli ist, von der Unterstützung Freiwilliger, begeistert. Dem Projekt muss man Zeit geben um weiterzuwachsen.

 

Auch Herr Schuhmann ist für eine Fortführung und schlägt vor, die Nachbarschaftshilfe kostenmäßig für die nächsten 3 Jahre einzuplanen.

 

Der Gemeinderat ist sich darüber einig, dass die Nachbarschaftshilfe fortgesetzt werden soll. Eine Befristung wird nicht angedacht, allerdings müssen im Rahmen der Haushaltsberatung die notwendigen Beschlüsse noch gefasst werden.

 

Bauanträge, Bauvoranfragen

Der Gemeinderat Obermichelbach erteilt sein Einvernehmen zum Bauantrag für ein Zweifamilienhaus  und genehmigt die erforderliche Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, in Bezug auf Überschreitung der Baugrenzen.

 

Der Gemeinderat Obermichelbach erteilt sein Einvernehmen zur Errichtung eines 4-Familienhauses.

 

Der Gemeinderat Obermichelbach erteilt gemäß § 36 BauGB sein Einvernehmen zum Neubau einer Doppelhaushälfte mit 2 Stellplätzen.

 

Umbau/Neubau Feuerwehrgerätehaus; Vorstellung der Varianten durch die FFW

Für die Feuerwehr ist Herr Toni Ulsberger anwesend, um die Überlegungen der FFW vorzustellen.

 

Das Feuerwehrhaus wurde in den Jahren 1977/78 geplant und gebaut. 1979 fand bereits die Einweihung mit anschließendem Bezug statt. Zu diesem Zeitpunkt waren 3 Stellplätze, 1 Löschfahrzeug und 1 Anhänger vorhanden.

 

Nach wie vor gibt es immer noch 3 Stellplätze mit Auslagerungen in der Fernwärmezentrale bzw. in einer Garage. Jetzt sind 2 Löschfahrzeuge, 1 Mehrzweckfahrzeug und 2 Anhänger im Einsatz. Dadurch ergibt sich ein Platzproblem, das im Moment mit den Auslagerungen gelöst wird.

 

Seit 1979 haben einige Veränderung stattgefunden. Es wurden 8 Atemschutzgeräte angeschafft. Frauen arbeiten aktiv in der FFW mit und es gibt mittlerweile eine Jugendfeuerwehr.

 

Bestehende Mängel und Forderungen

  • Sanitäre Anlagen (Damen und Herren WC, 2 Urinale + 2 WC/3WC)
  • Atemschutzpflege
  • Kleiderkammer und Waschküche, Werkstatt
  • Schlauchlager
  • Reparaturwerkbank mit Abbindegerät für Schlauchreparatur
  • Schlauchwaschanlage
  • Lagerraum
  • Gefahrengutlager

 

  • Büro (4 Arbeitsplätze, Kommandant, 2. Kommandant, Gerätewart, Jugendwart). Zurzeit nur 1 Büro vorhanden.
  • Putzraum
  • Aufenthaltsraum für die Jugend
  • Erste Hilfe Raum
  • Geschlechtergetrennte Umkleide (Schwarz-Weiß-Trennung von Fahrzeughalle getrennt).
  • Fahrzeughalle
  • Außenanlage (Stellplätze/Parkplätze für Einsatzkräfte, Übungsplatz für Leistungsabzeichenanlegeplatz für Leiterübungen
  • Momentan ausgelagert sind 2 Anhänger, Sandsäcke, Unterbaumaterial, Löscharmaturen, weiteres Einsatzmaterial zum Großteil in der Fernwärmezentrale

 

Variante 1:

Anbau laut Gutachten Herr Keller (50 qm)

Vom Kreisbrandrat und der Führung der Feuerwehr als nicht zukunftsorientiert beurteilt

Vorteile: schnell umsetzbar, geringe Kosten, Beseitigung grober Mängel

 

Nachteile:

Kleine Platzreserve  für die Zukunft (höhere Mitgliederzahl)

Nicht alle Geräte im Haus kommen im Einsatzfall zum Zug

Keine getrennten Umkleiden

Von vornherein beengte sanitäre Einrichtungen (im Plan zu klein)

Kein separater Jugendraum

Keine Schwarz-Weiß-Trennung

Weitere Investition im Bauhof

Prüfung Heizlast für alle Anbauten

Keine Bezuschussung

Fazit: ungünstige Lösung, die bestehende Probleme nur bedingt und unrealistisch beseitigt.

 

Variante 2:

Vierte Halle des Bauhofes plus Anbau auf bestehendem Übungsplatz

 

Vorteile:

Ausreichender Platz

Angemessene sanitäre Anlagen

Bedingte Schwarz-Weiß-Trennung

Getrennte Umkleiden

Platz für die Jugend

Alle Geräte im Haus

In mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb zu realisieren.

 

Nachteile:

Überschreitung der Baugrenzen, rechtlich möglich?

Keine Zuschüsse, evtl. können Vereinbarungen mit der Gemeinde TU getroffen werden, dass deren Schläuche dann in Obermichelbach gepflegt werden.

Weitere Investitionen im Bauhof inkl. Parkplätzen und Zufahrt

Umbau Übungshof notwendig

Prüfung Heizlast

 

Fazit: schnelle Lösung für viele Probleme, wenn es die Bebauung zulässt.


 

Variante 3:

Neubau Feuerwehr-Haus auf einem Grundstück in der Gemeinde, Bauhof übernimmt das vorhandene Feuerwehrgebäude

 

Vorteile:

Beseitigung aller Mängel

Alles in einem Gebäude

Neuester Stand der Technik

Zuschüsse

Zukunftsfähig

Schwarz-Weiß-Trennung möglich

Getrennte Umkleiden und Jugendraum

Bauhof muss nicht sofort erweitert werden, da 2. WC vorhanden.

Fazit: zukunftsfähigste Lösung

 

Angaben zu den Kosten kann er nicht machen, das wird dann die Aufgabe eines Architekten sein.

 

 

Herr Jäger stellt fest, dass es sich bei der Variante 1 um eine Notlösung handelt. Die anderen beiden Varianten werden zu prüfen sein; insbesondere bei Variante 3 der Standort und bei Variante 2 die baurechtliche Genehmigungsfähigkeit.

 

Hinsichtlich der Kosten muss dabei überprüft werden, ob ein Umbau im Vergleich zu einem Neubau noch sinnvoll ist. Im Rahmen der Haushaltsberatungen wird vermutlich ein Planungsauftrag für die Untersuchung dieser Fragen erteilt.

 

Anfragen

Herr Zimmermann erkundigt sich, warum am Waldrand die Hecken so radikal abgeschnitten wurden. Die Bauhofmitarbeiter hatten den Auftrag die Gräben zu säubern, erklärt Herr Jäger. Allerdings sind sie mit ihrer Säuberungsaktion über das Ziel hinausgeschossen. Richtig wäre es gewesen, den Heckenschnitt abschnittsweise und zeitversetzt durchzuführen. Die Arbeiten wurden abgebrochen und sollen erst dann fortgesetzt werden, wenn die abgeschnittenen Bereiche wieder gewachsen sind.

 

Herr Lehner möchte den Sachstand bzgl. des Seniorenheims wissen. Laut Herrn Jäger gibt es zurzeit nichts Neues zu berichten. Die notwendige Vereinbarung für dieses Projekt zwischen AWO Fürth-Land und AWO Fürth-Stadt ist noch nicht zustande gekommen. Der Bauantrag für die Seniorenwohnungen durch Sela wird erst gestellt, wenn der Betreiber des Pflegeheimes feststeht und genügend Käufer für die Wohnungen vorhanden sind.

 

Ende der Sitzung

 

 

 

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